Pan Frakasch - Albergo Diffuso Sauris

Pan Frakasch

Pan Frakasch befindet sich am Rand von Lateis und von dort hat man einen herrlichen Blick von oben auf den Sauriser See hat.

Die Geschichte des Hauses

Pan Frakasch beherbergte ab dem letzten Jahrzehnt des 19.Jahrhunderts meine Vorfahren. Giacomo Petris war, wegen seiner ungestümen und lauten Art, der erste der sich den Spitznamen Frakasch verdient hatte. Angeblich machte er was immer er auch anpackte so, als ob er alles niederreißen wollte (arbeiten, eggen, ….) eben ein „Frakasch“!
Dieser Spitzname charakterisiert seit fast 170 Jahren das Haus von Lateis und dessen Nachkommen.

Nicolò Petris

Würdiger Nachfolger des Giacomo Frakasch ist einer seiner vier Söhne: Nicolò Petris. Nur kurze Zeit nach seiner Heimkehr von der Studienzeit im Seminar meldete sich sein Frakasch Gen. Er heiratete Emilia Troijero und sie hatten gemeinsam 11 Kinder.
So wie fast alle in jener Zeit, lebten auch sie von dem was aus dem Wald, der Landwirtschaft und den Nutztieren zu erwirtschaften war. Nicolò war leidenschaftlicher Jäger und ein hervorragender Schütze, selten ging ein Schuss daneben. So kamen sie immer über die Runden, zwar nur so recht und schlecht, vielleicht auch weil Nicolò zu oft dazu neigte seine Zeit für das Lesen von Zeitungen zu verschwenden.
Es gibt viele Anekdoten über Großvater Nicolò : daß er bizarre Liedchen pfeifend durch den Ort zog, und einmal sogar einem Bären entkommen sein soll. Ein Original, und gleichzeitig ein Gentleman, gesellig und eine angenehme Gesellschaft.

Tiberio Osvaldo Petris

Eines der elf Kinder von Nicolò war mein Vater: Tiberio Osvaldo, der Caterina Lucchini ehelichte.  Ein guter und gerechter Mann, liebevoll, vielleicht etwas still im Vergleich zu seinen Ahnen, aber doch ein echter Frakasch. Tiberio und Caterina brachten drei Söhne auf die Welt, Roberto, Luigi Nicolò (ich) und Giancarlo.
Mit Tiberio begann die Tradition einen der männlichen Nachkommen Nicolò zu nennen.

Jüngere Geschichte

Wir sind in diesem Haus aus Holz und Stein mit seinem herrlichen Blick auf den Sauriser See aufgewachsen. Die tausend unterschiedlichen Farben im Wechsel der Jahreszeiten haben uns immer begleitet. In der Schule verstand man uns schlecht wegen unserer eigenartigen Sprache, einer Mischung aus sauranischem und österreichischem Dialekt, den die Kinder und Lehrer in der Stadt nicht kannten.
Wie allen Kindern in Lateis, war uns der Koffer bereits in die Wiege gelegt. Denn sobald wir das richtige Alter erreicht hatten zogen wir in die Welt hinaus um unser Glück zu machen.
Ich hab mein Glück ganz in der Nähe gefunden: Ich habe Lida Maria Cristofoli aus Siega di Mediis zur Frau genommen und wir haben zwei Kinder, Tamara Regina und Alan Nicolò.
Obwohl das Leben uns von Lateis fortgeführt hat, hat die Frakasch Seele die Verbindung zu unseren Bergen, dem Haus unserer Kindheit, um das wir uns immer gekümmert haben, immer lebendig erhalten.  2015 wurde es vollständig renoviert, damit es für unsere Kinder und Enkelkinder erhalten bleibt, und die Tradition der Frakasch weiterführt.

Apartment Lida

Die Wohnung, die Teil des Albergo Diffuso von Sauris ist, wurde 2015 renoviert und befindet sich im alten Heuschober. Von dort hat man einen atemberaubenden Blick auf den See und die Wohnung trägt den Namen meiner Frau: kleiner und solider Hort.

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